Die in einem Waldstück bei Briesen (Mark) aufgefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am heutigen Mittwoch durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Zentraldienstes der Polizei (ZDPol) erfolgreich entschärft. Für die sichere Durchführung der Entschärfung wurde rund um die Fundstelle ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet, der durch die Mitarbeiter des Amtes Odervorland, die Polizei sowie durch die Feuerwehr des Amtes Odervorland abgesichert wurde.
Bei dem Kampfmittel handelte es sich um eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe russischer Herkunft, die mit zwei Zündern ausgestattet war. Nach Angaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, vertreten durch Herrn Bärsch und Herrn Fabig, handelt es sich hierbei um den größten bislang bekannten Bombenfund im näheren Umkreis.
Die Entschärfung wurde durch die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Zentraldienstes der Polizei erfolgreich durchgeführt. Im Anschluss wurden beide Zünder kontrolliert gesprengt. Das Kampfmittel wird nun fachgerecht abtransportiert und entsorgt.
Während des Einsatzes arbeiteten das Amt Odervorland, der Kampfmittelbeseitigungsdienst des ZDPol, die Polizei, die Feuerwehr, die Autobahn GmbH sowie weitere beteiligte Behörden und Organisationen eng und koordiniert zusammen, um einen sicheren Ablauf der Maßnahmen zu gewährleisten. Die Einsatzleitung lag bei der stellvertretenden Amtsdirektorin des Amtes Odervorland, Frau Wernicke, die den Einsatz vor Ort koordinierte.
Für die Dauer der Entschärfung war die Bundesautobahn A12 zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde-Ost und Müllrose für rund 45 Minuten vollständig gesperrt. Bereits um 9:49 Uhr konnten sämtliche Sperrmaßnahmen aufgehoben und die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Das Amt Odervorland bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Einsatzkräften für ihre professionelle und reibungslose Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des ZDPol, den Mitarbeitern des Amtes Odervorland sowie allen beteiligten Behörden und Organisationen, deren enge Abstimmung maßgeblich zum sicheren und erfolgreichen Verlauf des Einsatzes beigetragen hat. Ebenso bedankt sich das Amt Odervorland bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und ihre Geduld während der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.
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Juliane Meyer
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Pressemitteilung: Kampfmittel in einem Waldstück bei Briesen (Mark) erfolgreich entschärft
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