in Berkenbrück an der Spree





Kita Löwenzahn
15518 Berkenbrück
Schulgasse 1
Tel. 033634 277
Fax 033634 69002


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Pädagogisches Konzept

 

In der pädagogischen Situation ist uns das, was Kinder brauchen, am wichtigsten. Deshalb haben wir uns nicht auf einen bestimmten pädagogischen Ansatz festgelegt. Die Aufgabenerfüllung richtet sich nach dem Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung aus. Dafür hat das Kita-Gesetz des Landes Brandenburg in seinem § 3 entsprechende Vorgaben gemacht. Danach steht die individuelle Entwicklungsförderung des Kindes im Mittelpunkt. Situationsorientiert liegt es dabei in unserem Interesse, die Themen der Kinder aufzugreifen und uns als Partnerin bei der Bewältigung ihres Lebens unterstützend zur Verfügung zu stellen. Um der Individualität Rechnung zu tragen, streben wir Formen des offenen Arbeitens an. Damit lässt sich ein kindorientiertes Herangehen unseres Erachtens am ehesten verbinden. Die Öffnung innerhalb der Einrichtung ergibt sich auch durch die Altersmischung. Die Kinder profitieren davon, indem Begegnung, gemeinsames Spiel und Anregung durch unterschiedliche Zugänge möglich sind. So hat jedes Kind Zugang zum offenen Material, kann kreativer und selbständiger tätig sein und seine Spielpartner frei wählen und hat die Zeit, die es braucht, um seine Dinge lustvoll zu Ende zu bringen.

Zur Zeit gibt es als festen Ablauf das Frühstück, den Mittagstisch und den Mittagsschlaf für die Krippen- und Kindergartenkinder. Hinsichtlich der Öffnung sind wir bestrebt, den Kindern, die nicht müde sind oder nicht schlafen können, eine "leise" Betätigungsmöglichkeit anzubieten. Bei den Hortkindern richtet sich der Mittagstisch nach ihrer Ankunftszeit in der Einrichtung, sie haben im Anschluss daran ebenfalls die Möglichkeit Mittagsruhe zu halten.

Sind Kinder vor oder nach der Frühstückszeit (7:30 Uhr) hungrig, so können sie ihre Mahlzeit auch früher oder später einnehmen.

Das Obstfrühstück kann bis 10:00 Uhr eingenommen werden.

Der besonderen Bedingung durch die Tatsache, dass sich der Bewegungsraum in der oberen Etage befindet, bieten wir den Kindern 1-2xtäglich an, sich dort aufzuhalten und an sportlichen, musischen u.a. Aktivitäten teilzunehmen.
Den Hortkindern steht dieser Raum jederzeit zur Verfügung.

 

Im Jahr 2008 erhielt unsere Kita das "Deutsche Kindergartengütesiegel". Eine gute pädagogische Arbeit zu leisten, ist das Hauptanliegen jeder Erzieherin in unserem Haus. Wir sind bestrebt, stets unser Handeln durch gute Qualität in unserer Arbeit zu bestimmen. In regelmäßigen Abständen wird durch ein unabhängiges Institut unsere Arbeit auf den Prüfstand gestellt.

Zur Zeit arbeiten wir mit den verschiedenen Instrumenten von KES, Skalen, die alle Bereiche des Kitaalltags durchleuchten, beobachten und bewerten.

Welche pädagogischen Ziele verfolgen wir in unserer Arbeit?

 

Die pädagogischen Bildungs- und Erziehungsziele unserer Arbeit verfolgen wir im Rahmen der Zukunftsorientierung der uns anvertrauten Kinder.
Sie ordnen sich in bestehende und zukünftige persönliche Bedingungen des Menschen und des gesellschaftlichen Zusammenlebens ein. Besonderen Stellenwert haben dabei die Stärkung des Selbstwertgefühls des Kindes und die Ausprägung einer eigenen Identität. Wir verbinden damit den Gedanken, in die eigenen Kräfte zu investieren lohnt sich, um hier und jetzt, aber auch später die "richtigen" Entscheidungen treffen zu können.
Das Gefühl und die Bestätigung durch andere, dass ich wichtig bin, unterstützt das heute so notwendige Selbstbewusstsein und ermöglicht dem Kind auch Toleranz gegenüber dem anders sein. Entscheidungsfähigkeit, Verantwortungsgefühl, Kritikfähigkeit und Konfliktfähigkeit sind wesentliche soziale Kompetenzen, an denen wir arbeiten.
Fehler machen gehört zum Leben, deshalb ist die Fähigkeit, mit den Folgen des eigenen Handelns und Verhaltens umzugehen, in der Kindheit notwendigerweise für den Erwerb von Handlungs- und Verhaltensstrategien Voraussetzung. Wir setzen deshalb nicht auf Verbot und Gebot, sondern auf Freiraum und Chance der vielfältigen Übung und Wiederholung. Dabei lernen die Kinder auch durch die Wahrnehmung ihrer Stärken.

Im Zusammenhang mit der Erziehung in der Kindertagesstätte sind uns folgende Ziele sehr wichtig:

  • Respekt gegenüber anderen Menschen

  • Entscheidungsfähigkeit

  • Verantwortungsgefühl

  • Erwerb umfangreicher Handlungsstrategien

  • Wahrnehmung eigener Stärken

  • Konflikt- und Kritikfähigkeit

  • Fähigkeit des eigenständigen Lernens

  • Kreativität.


Unterstützung, diese Ziele für sich selbst zu erreichen, findet das Kind durch entsprechende Vorbildfunktion der Erzieherinnen der Einrichtung. Im Mittelpunkt sehen wir alle Maßnahmen, die der Entwicklung des Selbstvertrauens und der eigenen Identität des Kindes dienlich sind.

Bild vom Kind

 

Das Kind sehen wir als neugieriges und ständig wissbegieriges Wesen, das in seinen individuellen Besonderheiten akzeptiert werden will.
Dazu braucht es eine Atmosphäre der Geborgenheit, des Wohlfühlens und der liebvollen Zuwendung seiner Umgebung.
Das Kind mit seinen subjektiven Fähigkeiten und Fertigkeiten hat das Recht auf Wertschätzung seiner individuellen Entwicklung der Akzeptanz des eigenen Tempos in seiner Entwicklung. Die Erzieherinnen sind bestrebt, diese Unterschiede wahrzunehmen, und die individuellen Stärken und Besonderheiten des Kindes zu berücksichtigen, d.h. Interessen, Neigungen und Talente werden berücksichtigt und gefördert.
Im engen Kontakt und im sensiblen Umgang mit dem Kind wächst die emotionale Sicherheit des Kindes in seine eigenen Kompetenzen. Das Kind hat das Recht, dass ihm seine Erzieherin etwas zutraut, deshalb ist bei uns jedes Kind gleichberechtigt und frei, seine Aktivität selbst zu bestimmen. Dabei hat jedes Kind das Recht auf Zeit und Geduld. Basis der Beziehungen zwischen den Erwachsenen und dem Kind ist das Vertrauen, deshalb hat das Kind in unserer Kita das Recht auf eigene Gefühle und Bedürfnisse. Es darf Ängste zeigen und hat Anspruch auf Trost und körperlichen Kontakt mit der Erzieherin.
In den Alltagssituationen berücksichtigen wir das Kind als eigenständiges und selbst lernendes Wesen. Die Aneignung von Wissen erfolgt durch das Kind selbst. Kinder sind deshalb nicht belehrbar.
Durch die Schaffung entsprechender Bedingungen wollen die Erzieherinnen die Bildung des Kindes von Anfang an unterstützen. Das Kind hat das Recht auf Beobachtung seiner Entwicklung und Förderung. Deshalb gehört die regelmäßige Beobachtung des Kindes in verschiedenen Situationen zur Arbeit der Erzieherinnen; für das einzelne Kind können so Herausforderungen für sein Leben abgeleitet werden.
Das Kind ist durch die Erzieherin in Anerkennung seiner Unterschiedlichkeit zu anderen jederzeit ernst zu nehmen und zu achten. Jedes Kind hat das Recht auf das Zusammensein mit den Erwachsenen seiner Wahl, den anderen Kindern, aber auch auf individuellen Rückzug aus der Gruppe.

Welche Rolle hat die Erzieherin im Umgang mit den Kindern?

 

Im täglichen Umgang mit den einzelnen Kindern ist es uns wichtig, den Kindern als Begleiterin, als Partnerin und Freund, Ratgeberin und Beobachterin der Entwicklung zur Verfügung zu stehen.
Dieser Umgang ist geprägt von der Anerkennung des individuellen Wesens des einzelnen Kindes. Das heißt für uns, dass es Aufgabe jeder Erzieherin ist, dem Kind in allen Situationen des Tages mit Respekt zu begegnen und es jederzeit gerecht zu behandeln. Um den Kindern Partnerin zu sein, verzichten wir als Erzieherinnen auf die Position "der mächtigen Autorität" und handeln so, dass die Kinder eigene Entscheidungen treffen können, d.h. jedes Kind kann sich mit seinen Anliegen an die Erzieherin seiner Wahl wenden. Die Bezugsperson steht den Kindern jederzeit als unmittelbarer Ansprechpartner zur Verfügung. In Situationen, in denen die Kinder nicht selbst zurecht kommen, bietet die Erzieherin Rat, Hilfe und Unterstützung an. Jede Erzieherin in unserem Haus ist bestrebt, die Entwicklung des Kindes größtmöglich durch Ermutigung und Unterstützung so zu fördern, dass positive Lernerfahrungen gemacht werden und dass das Kind das, was es mit zunehmendem Alter selbst kann, auch selbst tun darf, ohne Einschränkungen zu erfahren. Dabei ist die Erzieherin selbst Vorbild durch ihr Verhalten. Die Unverletzlichkeit des Kindeswohls stellt die Erzieherin sicher, indem sie dafür Sorge trägt, dass die körperliche und seelische Gesundheit des Kindes nicht gefährdet wird. Deshalb gibt es Regeln und Grenzen, auf deren Einhaltung die Erzieherin achtet. Wenn also die Gesundheit des Kindes gefährdet ist, wird die Erzieherin zum Schutz des Kindes eingreifen.
Im pädagogischen Prozess sehen wir uns als Lernende, die im persönlichen Umgang mit den Kindern dem Verhalten und den Aktivitäten des Kindes gegenüber aufgeschlossen sind. Die Bestrebungen des Kindes nach eigenständigen Handeln und Lernen unterstützen wir, indem wir dafür sorgen, dass das Kind seine natürliche Neugier wach hält.

Welche Lernchancen haben die Kinder?

 

Das Lernen erfolgt über vielfältige Möglichkeiten, selbst tätig zu sein. Dafür gibt es ausreichend Platz und Materialien innerhalb und außerhalb des Hauses.
Durch die offenen Elemente im Tagesablauf geben wir den Kindern freie Wahl der Spielpartner und freie Wahl für die Auswahl der Materialien.
Das Lernen der Kinder wird ebenfalls durch Angebote der Erzieherinnen, verschiedene Projekte, Feste, Feiern und andere Höhepunkte im Jahresablauf unterstützt. Wir nutzen das Umfeld der Gemeinde dazu, den Kindern die Natur und das Zusammenleben in der Gemeinschaft näher zu bringen.
Im Freigelände stehen den Kindern Möglichkeiten für großräumige Bewegungen durch schaukeln, klettern, rutschen usw. zur Verfügung.
Bewegungsförderung ist uns wichtig, da die Kinder hier Gelegenheit haben, ihre motorischen Fähigkeiten, als auch ihre Körperkoordination und ihr Gleichgewicht zu schulen.
Im Tagesverlauf gibt es verschiedene Lernangebote der Erzieherinnen an die Kinder. Diese Themen werden so gestaltet, dass sie die Situation der Kinder berücksichtigen, d.h. sie werden aufgegriffen, wenn sie Bedeutung für die ganze Gruppe haben. Zur Weiterentwicklung der Leistungsbereitschaft und um den Wissensdurst der Kinder zu befriedigen, bringen auch die Erzieherinnen selbst Themen ein.

  • Die Themen und Inhalte finden wir in der Natur und Gesellschaft. Dies spiegelt sich in der gestalteten Umgebung und in der situationsorientierten Ausgestaltung der täglichen Aktivitäten wieder.

  • Musik, Tanz, Sport, kreatives Tun, Bastelarbeiten

  • Aufenthalt im Ort

  • Beim täglichen Zusammenleben legen wir Wert auf kleine Selbstbedienungsaktivitäten, zu denen jedes Kind angehalten wird.

  • Regelmäßig wiederkehrende Dienste, die im Sinne des Zusammenlebens mit anderen Kindern notwendig sind, wie z.B.
    - Bett aufstellen
    - Bett wegräumen
    - Tisch decken
    - Tisch abwischen
    - Blumen gießen u.ä.
    werden mit den Kindern besprochen und sollen den Kindern dabei helfen zu lernen, für sich selbst zu sorgen.

  • Das Tun des Kindes hat Vorrang gegenüber dem Ergebnis.

  • Viel Wert legen wir auf eine gute Sprach- und Ausdrucksfähigkeit, zu diesem Zweck ist der Zugang zu Geschichten, Liedern und Büchern gewährleistet.

  • Die sprachliche Kommunikationsfähigkeit ist Lernfeld bei allen Situationen des Tages.

  • Die Kinder lernen durch Partizipation, Mitentscheidung und Mitwirkung.
    - Organisation kleiner Feste und Feiern
    - Ausgestaltung des Betätigungsfeldes und des Materials

  • Bewusst sorgen die Erzieherinnen dafür, dass jedem Kind ausreichend Zeit für seine spielerischen Aktivitäten zur Verfügung steht, da hier die größten Lernpotentiale liegen. Im Spiel lernen die Kinder Sach- und Sozialkompetenzen, da sie praktisch tätig sind und sich im Rollenspiel frei entfalten können.
    Die Erzieherinnen greifen Spielideen der Kinder auf und ermöglichen ihnen, diese auch umzusetzen. Die Vorbildfunktion und das Engagement der Erzieherinnen sind hierbei von großer Bedeutung für die Verwirklichung und die Ausführung von Spielinhalten.

 

Wie läuft so ein Tag in der Kita eigentlich ab?

 

Unsere Einrichtung ist von Montag bis Freitag von 06:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.


06:00 Uhr bis 11:00 Uhr

  • Begrüßung der Kinder

  • Frühstück für die hungrigen Kinder

  • Morgenkreis
  • Zeit für spielerische Aktivitäten

  • Obstfrühstück

  • Gruppenbezogene Lernangebote

  • Aufenthalt im Freien


11:00 Uhr bis 14:00 Uhr

  • Mittagstisch der jüngeren Kinder, 11:15 bis 11:45 Uhr

  • Lernangebote, Spiele oder Geschichten für die Vorschulgruppe

  • Mittagstisch für die Vorschul- u. Hortkinder, 11:45 bis 12:15 Uhr

  • Entspannungsphase mit Mittagsschlaf oder individueller, ruhiger Betätigung


14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

  • individuelle Vespermahlzeit

  • Spiele, Lernangebote und eigenständige Freizeitgestaltung

 

In unserer Kita, gibt es 4 bestehende Gruppen:

Gruppe 1- Igelgruppe (Krippenbereich)

Gruppe 2- Froschgruppe (Kindergartenbereich)

Gruppe 3- Grashüpfer (Kindergartenbereich)

Gruppe 4- Hortkinder

 

Tagesablauf im Hort


Im Hort werden die Kinder der 1.- 4. Klasse nach Schulschluß betreut. Die Erzieherin übernimmt die Kinder am Eingang der Kita. Der Weg von der Haltestelle des Schulbusses zur Kita wird von den Kindern selbstständig absolviert.

 

11:45 Uhr bis 12:10 Uhr
Begrüßung der 1. und 2. Klasse, Erholungsphase im Freien


12:15 Uhr bis 12:50 Uhr
Freizeitgestaltung, Spiel, Ausruhen


Das Mittagessen wird jeweils abhängig vom Schulende eingenommen (12:00 Uhr bis 14:00 Uhr).

13:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Die Kinder des 13:00 Uhr - Busses haben die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen; auch hier ist die Hilfe der Erzieherin möglich.

14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Spiel, Freizeitangebote
Vesper


Es finden regelmäßig verschiedene Angebote, wie Sport, Ballspiele, Kochen und Backen, kreatives Gestalten oder Basteln statt. Die Erzieherin steht für individuelle Gespräche zur Verfügung.

In Anerkennung und Würdigung des Lebensalters und dem wachsenden Bedürfnis nach Selbstständigkeit und eigenverantwortlichen Entscheidungen können sich die Hortkinder auch ohne Erzieherin im Gelände bewegen.
Diese Entscheidung wurde im Gespräch mit der Erzieherin getroffen und unterliegt den mit den Kindern der Gruppe vereinbarten Regeln.
Alle Materialien, die die Kinder benötigen, werden offen und zur freien Verfügung angeboten. Die Hortkinder brauchen mindestens eine Stunde am Tag, um ihren eigenen Belangen ohne Unterbrechung nachgehen zu können. Damit will der Hort einen Ausgleich zum Tagesablauf in der Schule schaffen.

Regeln sind im Zusammenleben von Menschen unerlässlich - Welche gibt es bei uns?

 

Um das Zusammenleben in der Einrichtung für alle Kinder und Erzieherinnen zu gestalten und Gefahren für das Leben und die Gesundheit weitgehend auszuschließen, gibt es Regeln, die unter den Rahmenbedingungen und der Struktur des Hauses unerlässlich sind.
Wir achten sehr darauf, dass diese Regeln befolgt werden:

  • Die Treppe, die in den oberen Bereich des Hauses führt (Hort- und Bewegungsräume) können Krippenkinder nur im Beisein einer Erzieherin besteigen.

  • Die Kinder halten sich am Handlauf fest.

  • Das Besteigen der Treppe erfolgt nacheinander, ohne zu drängeln oder zu schieben.

  • Ohne Begleitperson dürfen Krippen- und Kindergartenkinder das Gelände nicht verlassen; Hortkinder dürfen dies nach Absprache mit der Erzieherin.

  • Kinder, die keinen Mittagsschlaf halten, können sich mit ruhigen Tätigkeiten beschäftigen. Tätigkeiten, die Lärm verursachen, sollen mit Rücksicht auf schlafende Kinder vermieden werden.
    Bekleidung, Schuhe, Taschen, Mappen u.ä. sind grundsätzlich an den dafür vorgesehenen Plätzen aufzubewahren.

  • Die mutwillige Zerstörung von eigenen Gegenständen oder Gegenständen anderer Personen wird unterbunden.
    Klettergerüste dürfen unter Wahrung der Fürsorge und Aufsicht der Erzieherinnen genutzt werden.

Versorgung, Gesundheit, Ernährung, Umwelterziehung

 

Die Fragen der Versorgung, Gesundheit und Ernährung finden im gesamten Tagesablauf viel Beachtung.

Für die Versorgung des Kindes mit angemessener Kost tragen das Elternhaus und die Kita die gemeinsame Verantwortung.
Die Frühstücksversorgung und eine Vespermahlzeit sichern die Eltern ab. Im Zusammenhang damit steht auch die Obstmahlzeit, die den Kindern täglich gereicht werden soll.
Eine ausgewogene Mittagsmahlzeit wird zur Zeit über einen Essenversorger bereitgestellt. Die Kita sorgt für Absprachen hinsichtlich der Auswahl der Gerichte (Speisenabfolge) und weist regelmäßig auf Geschmack, Vitamingehalt usw. hin.
Die Äußerungen der Kinder zum Essen und der Essenssituation sind Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
Getränke stehen den Kindern immer zur Verfügung.

Zur Unterstützung der Zahngesundheit der Kinder putzen sich die Kinder in der Kita die Zähne. Zahnbürsten und Zahnpasta werden durch die Kita bereitgestellt.
In der Kita finden einmal jährlich präventive zahnmedizinische und ärztliche Untersuchungen der Kinder statt.
Zur Verabreichung von Süßigkeiten vertreten wir die Auffassung, dass diese zum Leben der Kinder gehören. Zu bestimmten Gelegenheiten werden diese auch angeboten. Auf täglichen Verzehr von Süßigkeiten in der Kita wollen wir jedoch verzichten. An Geburtstagen sind selbstverständlich auch Kuchen oder Bonbons erlaubt - wir können uns aber auch eine Geburtstagsparty mit Obst, Gemüse oder Vollkornartikeln gut vorstellen.

Verschiedene Bewegungsmöglichkeiten, viel an frischer Luft, gibt es täglich. Dazu gehören das Spiel an den Geräten, sportliche Wettspiele, Spaziergänge und Wanderungen. Durch den Sport- und Bewegungsraum haben wir eine gute Möglichkeit geschaffen, bei den Kindern die Freude an der Bewegung, Spiel und Sport zu entwickeln und zu erhalten sowie vielfältige Bewegungs- und Körpererfahrungen zu sammeln.

Sportliche Aktivitäten nehmen in unserer Arbeit einen großen Stellenwert ein, da sie den Kindern ermöglichen, die Grundformen der Bewegung zu erlernen, anzuwenden und auszuprägen.
Die Grundlagen des sportlichen Handelns zum fairen Verhalten anderen gegenüber sowie zu kooperativen Verhaltensweisen werden hier geprägt.

Zum Umgang mit Leben und Gesundheit, zum Wachsen des Körpers und zur Körperhygiene führen wir im Laufe eines Jahres verschiedene Projekte durch. Im pädagogischer Hinsicht wollen wir die Kinder anhalten, mit den Materialien der Umwelt und deren Ressourcen sparsam umzugehen und jedes Leben zu achten. Wir sammeln wertlose Materialien und verwenden diese für das kreative Gestalten.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Die Eltern und deren Vorstellungen über die Erziehung ihrer Kinder sind wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Elternhaus.
Nur im engen Zusammenwirken mit den Eltern kann die Kita ihren familienergänzenden Auftrag erfüllen.

Was dürfen Eltern von uns erwarten?

  • Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit die einzelnen Erzieherinnen anzusprechen, wenn es die Gruppensituation erlaubt bzw. wenn es nicht anders möglich ist, einen kurzfristigen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren.

  • Informationsaustausch zu aktuellen Anlässen im Früh- und Spätdienst

  • Aufnahmegespräche bei Neuanmeldungen von Kindern

  • Auf Wunsch der Eltern führen die Erzieherinnen auch einen Besuch im Haushalt der Eltern durch.

  • regelmäßiger Austausch über die Entwicklung des Kindes in der Kita (einmal jährlich)
    - bei Bedarf der Eltern sind immer individuelle Termine möglich -

  • Elternversammlungen zu pädagogischen Erziehungsfragen, Gesundheit und entwicklungspsychologischen Themen

  • Beteiligung im Kindertagesstättenausschuss

  • In regelmäßigen Abständen findet ein Tag der offenen Tür statt.

  • In der Kita gibt es eine aktuelle Infowand.

  • Elternbriefe

 

Die Mitwirkung der Eltern wird gesichert, indem sich das ganze Team darum bemüht, eine gemeinsame Abstimmung über die pädagogischen Ziele und Inhalte vorzunehmen. Über die pädagogische Konzeption der Kita wird im Kita-Ausschuss beraten und abgestimmt.
Herzlich willkommen sind die Eltern natürlich auch bei der gemeinsamen Gestaltung und Durchführung von Festen u.a. Höhepunkten.
Anregungen von Eltern, die uns helfen den Alltag zu gestalten, nehmen wir gerne entgegen und sind bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden.
Einmal jährlich erhalten unsere Eltern einen Elternfragebogen. Dadurch wollen wir in Erfahrung bringen, wie der Stand der Zufriedenheit unserer Eltern in Bezug auf die pädagogische Arbeit der Einrichtung ist, sowie die Zusammenarbeit mit den Erziehern gesehen wird.
Ziel soll es sein, eine optimale Betreuung jedes einzelnen Kindes zu sichern.
Wir würden uns freuen, wenn sich die Eltern, Großeltern u.a. Erwachsene bereit erklären würden, den Tagesablauf der Kinder mitzugestalten (z.B. Fußball spielen, kochen, backen, Puppenspiele, Reparieren von Gegenständen).

Schließzeiten

In unserem Haus gibt es eine Schließzeit in der Regel zu Weihnachten/Neujahr und zwei Wochen in den Sommerferien. Die genauen Schließzeiten gibt die Kita rechtzeitig bekannt.
Zum Ausgleich für die Eltern, die in dieser Zeit eine Versorgung ihres Kindes benötigen, steht die Kita Falkenberg bzw. eine andere Ausweichkita im Bereich des Amtes Odervorland zur Verfügung.
Um den genauen Bedarf der Betreuung zu ermitteln, muss bis Mitte März der Leiterin der Kita dies mitgeteilt werden.

Eingewöhnung

 

Wir finden es sehr wichtig und für die uns anvertrauten Kinder von großer Bedeutung, dass die Eltern und ihre Kinder genügend Zeit für eine Eingewöhnung haben, denn eine allzu schmerzliche Trennung von den Eltern ist kein guter Anfang für den Besuch einer Kita. Deshalb bieten wir den Familien die Variante einer Eingewöhnungszeit an, d.h. Kind und Eltern können gemeinsam den neuen Lebensabschnitt erleben.
Die Eingewöhnungszeit ist bei jedem Kind verschieden. In der Regel sollten die Eltern zwei Wochen einplanen, um das Kind für täglich 1 bis 2 Stunden in die Einrichtung zu begleiten. Die Erzieherinnen und das Kind brauchen diese Zeit, um eine Basis für das Leben in der Kita zu schaffen, auf der das Kind vertrauensvoll Erfahrungen mit der neuen Umgebung machen kann. In dieser Zeit sollen die Kinder verschiedene Situationen, wie das Spiel, das Mittagessen usw. kennenlernen.
Die Erzieherin achtet sorgsam auf das Wohlbefinden des Kindes und nimmt mit dem Kind Kontakt auf, wenn es dazu bereit ist.
Eltern können das Wohlbefinden des Kindes aktiv unterstützen, indem sie das Kind in den ersten Tagen in der fremden Umgebung begleiten.
Vor der Eingewöhnung erhalten unsere Eltern schriftliche und mündliche Informationen zum Verlauf der Eingewöhnungsphase, um sich intensiv auf diesen Zeitabschnitt vorbereiten zu können.

Zur Raumgestaltung in unserer Einrichtung

 

Um der natürlichen Neugier, dem Lern- und Forscherdrang der Kinder nachzukommen sind wir bestrebt, durch eine sinnvolle Gestaltung der Kitaräume den Kindern vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten anzubieten.
Um dem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht zu werden und im Hinblick auf die Entwicklung der elementaren Bildungsbereiche haben wir die Räume der Kita in Funktionsräume eingeteilt.
Somit erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich dort aufzuhalten, wo sie ihrem Interesse Folge leisten können.

Im unteren Bereich werden die Kinder im Krippen- und Kindergartenalter betreut.
Hier finden sie folgende Angebote vor:

  • Spiel mit Bausteinen, Lego und anderen konstruktiven Elementen

  • Puppen-, Rollen-, Verkleidungsraum

  • Esszimmer

  • Schlafmöglichkeiten

  • Wasch-, Dusch- und Wickelraum

  • Entspannungsecke Musik und Märchen

  • mehrere Lese- und Bücherecken

  • Raum für Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

  • Computerecke

  • Ecke für Mathematik und Naturwissenschaften

  • Krippenraum
    Dieser wird als Rückzugsmöglichkeit für die Krippenkinder genutzt.
    Aufgeteilt ist dieser Raum:
    - Puppenecke
    - Bauecke (große Bausteine)
    - Schlafmöglichkeit
    - Tischspiele
    - Bücherecke


    Die Funktionsräume sind nicht mit vielen Tischen und Stühlen eingerichtet, um dem Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen.

Im oberen Bereich der Kita befinden sich die Horträume sowie der Sport- und Bewegungsraum. Am Vormittag werden diese Räume durch die Kindergartenkinder genutzt.

Im oberen Bereich finden Kinder folgende Bereiche vor:

  • Computer- und Fernsehecke

  • Bücher-, Musik- und Relaxecke

  • konstruktives Gestalten

  • kreatives Tun

  • Hausaufgabenraum

  • Sport- und Bewegungsraum


Ebenfalls in der oberen Etage befindet sich der Aufenthaltsraum und das Büro für die Erzieher.

Zusammenarbeit im Team

 

In unserem Haus arbeiten die pädagogischen Mitarbeiterinnen eng zusammen, um jederzeit aussagekräftige Informationen und Beobachtungen zur Entwicklung der uns anvertrauten Kinder zu haben.
Gleichzeitig sind wir dauerhaft bestrebt, unsere Fachkompetenz durch regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu erhöhen. Dazu zählen vor allem durch das Team organisierte Fortbildungsveranstaltungen für alle pädagogischen Mitarbeiterinnen. Kolleginnen, die an anderen einzelnen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, informieren in Dienstberatungen über neu erworbenes Wissen. Um anstehende aktuelle Fragen zu besprechen findet einmal im Monat eine Teamberatung statt.  In organisatorischen Absprachen beziehen wir auch unsere technischen Mitarbeiter mit ein,denn wir sorgen gemeinsam für das Wohl der Kinder.
Wir suchen den Erfahrungsaustausch mit anderen Kitas der Umgebung, nutzen Fachzeitschriften und anderes, um uns beruflich fit zu halten. Die Leiterin besucht die Leiterinnentagungen auf Landkreisebene, um auch über Entwicklungen im Landkreis, Land und Bund informiert zu sein. Da die Teilnahme an solchen Veranstaltungen immer mit der Nichtanwesenheit der jeweiligen Kollegin verbunden ist, regeln wir dies mit einer entsprechenden Arbeitszeitverlagerung, so dass auch an solchen Tagen alle Kinder gut betreut und versorgt sind.
Sollten doch einmal Engpässe auftreten, kann unser technisches Personal kurzzeitig mitwirken. Zur Unterstützung sind uns auch Praktikantinnen/Praktikanten willkommen.
Um flexibel auf die bestehende aktuelle Situation zu reagieren, variieren wir je nach Verweildauer der einzelnen Kinder und der angemeldeten Kinderzahl die Dienstzeiten der Erzieherinnen, so dass das notwendige pädagogische Personal zu den Hauptzeiten zur Verfügung steht.
Einmal jährlich führt die Leiterin Hospitationen in den einzelnen Gruppen durch und wertet diese in einem Mitarbeitergespräch mit jeder Erzieherin persönlich aus.

Zusammenarbeit mit der Kita Neuendorf

 

Es ist bereits Tradition, dass wir mit den Kindern und Erziehern der Kita Neuendorf ein enges Verhältnis pflegen. Jedes Jahr gibt es für die Schulanfänger das besondere Erlebnis der Übernachtung im Rahmen der Abschlussfahrt in der jeweils anderen Kita.

Zusammenarbeit mit der Schule Briesen

 

Viele Kinder aus unserer Kita besuchen die Schule in Briesen. Um den Kindern den Übergang in die Schule zu erleichtern, halten wir dorthin engen Kontakt.
Die zukünftigen Lehrer der Kinder haben die Möglichkeit, die Kinder im Tagesablauf der Kita kennen zu lernen.
Von Februar bis Mai/Juni erhalten die Vorschulkinder die Möglichkeit, an der 1x wöchentlich stattfindenden Vorschule in der Briesener Schule teilzunehmen.
Die Erzieherin der Vorschulkinder begleitet sie dabei, wenn es die personelle Situation der Kita zulässt.
Die Erzieherinnen der Älteren Gruppe nimmt an der AG „Kooperation Kita-Schule“ teil und arbeitet dort eng mit den Kitas unseres Amtes und der Schule zusammen.

Tradition für die Hortkinder

Gemeinsam mit den Eltern wird ein Grillabend organisiert und die Kinder erhalten die Möglichkeit, in der Einrichtung zu übernachten.

Öffentlichkeitsarbeit

 

  • Zusammenarbeit mit Ausschüssen der Gemeindevertretung und des Amtes (Beratung, Unterstützung)

  • Geburtstagsständchen für Rentner oder andere Bürger von Berkenbrück auf Wunsch der Familie

  • Weihnachtsfeier n für unsere Rentner und für Vereine

  • Gestaltung von Programmen zu allen Höhepunkten in der Gemeinde

  • Bastel- und Spielstraße beim jährlichen Strandfest

  • Oma- und Opatag in der Kita

  • Verschiedene Feste für Berkenbrücker und ihre Gäste

  • Lampionumzug

  • Krümeltreffen (Termine finden Sie im Internet bzw. im aktuellen Amtsblatt)
  • Bastelabende mit den Eltern
  • Zusammenarbeit mit der Feuerwehr von Berkenbrück und der Briesener Bibliothek

  • Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Bibliothek von Berkenbrück (Feuerwehr - Lagerfeuer bei unseren Festen und Übungen)

  • Repräsentation im Internet,  Amtsblatt, in der Märkischen Oder Zeitung und im Schaukasten der Gemeinde

 

 

Beschwerdemanagement

Sie, als Eltern oder Erziehungsberechtigte, haben die Möglichkeit sich über Belange, die den Kitaalltag betreffen, zu beschwerden. Beschwerden kann man direkt an die jeweilige Gruppenerzieherin oder an die Leitung der Kita richten. Gibt es Probleme, die nicht vor Ort geklärt werden können, so besteht die Möglichkeit, sich an den Träger der Einrichtung oder an das Amt Odervorland zuwenden. Ansprechpartner im Amt Odervorland sind Frau Scholz und Frau Standthardt. Jeder Zeit stehen Ihnen auch die Elternsprecher unserer Kita mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Elternsprecher im Haus sind Frau Basner, Frau Freitag, Herr Rohne und Herr Wolstersdorf.

Wir hoffen, dass mit diesem Konzept einen guten Einblick in unser Kitageschehen vermittelt zu haben.
Das wichtigste Anliegen für uns ist:


Die Kinder sollen gerne in die Kita kommen, sich hier wohl und geborgen fühlen, gemeinsam mit anderen Kindern etwas lernen und erleben, so dass Sie als Eltern beruhigt Ihren Tätigkeiten nachgehen können!

Ihr Team der Kita "Löwenzahn"

 




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